Bitcoin – jetzt noch auf den Zug aufspringen?

Bitcoin – jetzt noch auf den Zug aufspringen?

Der Bitcoin ist momentan in aller Munde. Die Meldungen wechseln beinahe täglich von den neuesten Höchstständen der virtuellen Taler bis zu Abstürzen von 20 oder 40 Prozent. Immer mehr Geschichten von Bitcoin-Millionären und sogar ganzen Bitcoin-WGs kann man in den Medien lesen, dabei kommt die virtuelle Währung ursprünglich eigentlich aus der Schmuddelecke, dem Darknet. Soll man jetzt noch einsteigen und wie funktioniert das überhaupt?

Was der Bitcoin eigentlich ist, verrät bereits sein Name: Bit für Datenleistung und Coin für Münze. Es handelt sich beim Bitcoin also um eine sogenannte Kryptowährung, was man als rein computergenerierte oder durch Rechenleistung erstellte Währung verstehen kann, die in keinem Land der Welt außerhalb des Digitalen als Offline-Zahlungsmittel akzeptiert wird und von der daher keine Münzen oder Geldscheine, die man im Portemonnaie mit sich führen kann, existieren. Dabei ist der Bitcoin nicht einmal die einzige virtuelle Währung, es gibt noch unzählige weitere Kryptowährungen. Sie sind allerdings weit weniger bekannt und daher auch weniger nachgefragt. Wer Berichte über den Bitcoin liest, hört auch immer wieder von der Blockchain, das ist die eigentliche Datenbank und damit die dezentrale Basis der virtuellen Währung, die komplett ohne eine Bank oder ein Finanzinstitut abläuft. Übersetzt und stark vereinfacht bedeutet Blockchain, dass diverse Bitcoin Transaktionen in virtuellen Blöcken gespeichert werden. Diese Blöcke werden zu Ketten verbunden, was die eigentlich Blockchain ist. Voraussetzung für diese Blockchain ist jedoch eine große Rechenleistung, die wiederum durch sogenannte Miner bereitgestellt wird. Sie füllen die Blöcke aus und stellen die Rechenleistung zur Verfügung, um die Blöcke korrekt zu bearbeiten. Auch diese Bitcoin-Miner-Dienstleistung wird mit der virtuellen Währung vergütet.

Mitmischen bei Kryptowährungen – lohnt sich das?

Wie immer hängt es von den eigenen Vorstellungen und der persönlichen Risikobereitschaft ab, ob eine Investition in Bitcoin oder andere Kryptowährungen für Sie persönlich in Frage kommt. Fakt ist: Sicherheiten oder Garantien kann es nicht geben, auch Einlagensicherungssysteme existieren nicht. Sollte der Wert des Bitcoins morgen abstürzen, droht sogar ein möglicher Totalverlust, wie die BaFin bereits warnte. In gewisser Weise sind Bitcoins also die Tulpenzwiebeln der Neuzeit.

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