Geld abheben in Afrika

Den Kontinent Afrika zu bereisen ist heutzutage bequem möglich aber dabei in vielen Ländern Afrikas auch immer noch ein exotisches Abenteuer mit unvergesslichen Natureindrücken. Zu einem Afrika-Aufenthalt dazu gehört in jedem Fall ein Ausflug in die Wildnis. Hier lassen sich Afrikas Big Five in freier Wildbahn beobachten. Bei Afrikas weiten Landschaften muss man also gut voraus planen, denn nicht in jeder Region ist die Bargeldabhebung sofort auszuführen. Wer sich jedoch bereits in Flughäfen, Bahnhöfen oder Shoppingcentern mit Bargeld versorgt, findet in den urbanen Zentren Afrikas üblicherweise eine ausreichende Anzahl an Geldautomaten vor.

Maestro- oder Kreditkarte: Bargeld abheben in Afrika

Ob Gebühren fällig werden, hängt im wesentlichen von der Art der Bargeldabhebung statt, nämlich ob man mit der Maestro- oder Kreditkarte Bargeld abhebt. Je nach den individuellen Kontobedingungen sind diese gebührenfrei möglich. Verbraucher wählen dann Geldautomaten mit dem Visa– oder Mastercard-Symbol. Wer mit der Maestrokarte Bargeld ziehen möchte, sollte sich über in der Nähe gelegene Geldautomaten online informieren. An diesen kann in der Regel kostenfrei Bargeld abgehoben werden. Weiter sollten Verbraucher vor der Reise nach Afrika mit ihrer Bank klären, ob und wenn ja in welcher Höhe Auslandslimits aus Sicherheitsgründen wirksam sind. Auf Wunsch lässt sich die Bargeldverfügungsmenge anpassen.

Hohe Währungsvielfalt in Afrika

Bis auf zwei Währungsunionen besitzt fast jeder Staat in Afrika hat seine eigene Währung. Daher sollte man bevorzugt an Geldautomaten am Aufenthaltsort die offizielle Landeswährung verfügen. Auf diese Weise muss man das Geld nicht tauschen und kann so etwaige Wechselgebühren einsparen. Folgende Währungen werden in diesen afrikanischen Staaten als Zahlungsmittel akzeptiert:

  • Ägypten: Ägyptisches Pfund (EGP)
  • Algerien: Algerischer Dinar (DZD)
  • Angola: Gleich zwei Währungen werden in Angola akzeptiert: Namibia Dollar (NAD) und Kwanza (AOA).
  • Äquatorialguinea: CFA-Franc BEAC (XAF) der Zentralafrikanischen Wirtschafts und Währungsgemeinschaft.
  • Äthiopien: Äthiopischer Birr (ETB)
  • Benin: CFA-Franc BCEAO (XOF), die gültige Währung der Westafrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion
  • Botswana: Pula (BWP)
  • Burkina Faso: CFA-Franc BCEAO (XOF)
  • Burundi: Burundi Franc (BIF)
  • Dschibuti: Dschibuti Franc (DJF)
  • Elfenbeinküste: CFA-Franc BCEAO (XOF)
  • Eritrea: Nakfa (ERN)
  • Gabun: CFA-Franc BEAC (XAF)
  • Gambia: Dalasi (GMD)
  • Ghana: New Cedi (GHS)
  • Guinea: Franc Guinéen (GNF)
  • Guinea Bissau: CFA-Franc BCEAO (XOF)
  • Kamerun: CFA-Franc BEAC (XAF)
  • Kap Verde: Kap Verde Escudo (CVE)
  • Kenia: Kenia Schilling (KES)
  • Komoren: Komoren Franc (KMF)
  • Demokratische Republik Kongo: Kongo-Franc (CDF)
  • Republik Kongo: CFA-Franc BEAC (XAF)
  • Lesotho: Lesothischer Loti (LSL) und der Südafrikanische Rand (ZAR)
  • Liberia: Liberianischer Dollar (LRD) und US-Dollar (USD)
  • Libyen: Libyscher Dinar (LYD)
  • Madagaskar: Inselstaat mit der Währung Ariary (MAG)
  • Malawi: Malawi-Kwacha (MWK)
  • Mali: CFA-Franc BCEAO (XOF)
  • Marokko: Dirham (MAD)
  • Mauretanien: Ouguiya (MRO)
  • Mauritius: Mauritius-Rupie (MUR)
  • Mosambik: Neuer Metical (MZN)
  • Namibia: Zwei Währungen werden hier akzeptiert: Der Namibia-Dollar (NAD) und der Südafrikanische Rand (ZAR).
  • Niger: CFA-Franc BCEAO (XOF)
  • Nigeria: Naira (NGN)
  • Ruanda: Ruanda Franc (RWF)
  • Insel Réunion: Als Teil der Europäischen Union ist die Währung Euro (EUR) offizielles Zahlungsmittel auf der Insel im Indischen Ozean.
  • Sambia: Kwacha (ZMW)
  • São Tomé und Príncipe: Inselstaat mit Währung São-Tomésischer Dobra (STD)
  • Senegal: CFA-Franc BCEAO (XOF)
  • Seychellen: Seychellen-Rupie (SCR)
  • Sierra Leone: Sierra-leonischer Leone (SLL)
  • Simbabwe: Folgende drei Währungen werden in Simbabwe als Übergangswährungen akzeptiert: US-Dollar, Südafrikanischer Rand und Euro.
  • Somalia: Somalia Schilling (SOS)
  • Südsudan: Südsudanesisches Pfund (SSP)
  • Südafrika: Südafrikanischer Rand (ZAR)
  • Sudan: Sudanesisches Pfund (SDG)
  • Swasiland: Lilangeni (SZL) und der Südafrikanische Rand (ZAR)
  • Tansania: Tansania Schilling (TZS)
  • Togo: CFA-Franc BCEAO (XOF)
  • Tschad: CFA-Franc BEAC (XAF)
  • Tunesien: Tunesischer Dinar ( TND)
  • Uganda: Uganda Schilling (UGX)
  • Western Sahara: Zweigeteilte Region, wird beansprucht von Marokko und der Demokratischen Arabischen Republik Sahara. In den von Marokko beanspruchten Gebieten wird der Marokkanische Dirham (MAD) akzeptiert.
  • Zentralafrikanische Republik: CFA-Franc BEAC (XAF)

Vor der Reise gut über Einreisebestimmungen und Lage vor Ort informieren

Nicht in allen Staaten Afrikas sind die politischen Rahmenbedingungen derart gestaltet, dass man gefahrlos reisen kann. In einigen Ländern herrschen Kriege oder kämpferische Auseinandersetzungen, in anderen gibt es große Armut bis hin zur Hungerkatastrophe. Daher sollten sich Afrikareisende immer vorab ausführlich über ihre geplanten Reisestationen und Zielorte informieren. Im Fokus sollte dabei vor allem die Sicherheitslage im jeweiligen Land und die Einreisebestimmungen stehen. Zur Reisevorbereitung sollte ebenso ein Besuch beim Hausarzt gehören. Er berät in Fragen zum Impfschutz und geeignete Prophylaxe in Bezug auf die Reiseziele. Mit dieser Vorbereitung wird ein Aufenthalt auf dem afrikanischen Kontinent auf jeden Fall ein sicheres und unvergessliches Erlebnis.

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