Geld abheben in Amerika

Amerika, das ist der Traum vieler Reisender. Im Fokus steht nicht nur Nordamerika mit Kanada, Alaska oder die Inselwelt Hawaiis, sondern auch Mittelamerika mit den Aztekentempeln von Mexiko und den Traumdestinationen in der Karibik. Auch Südamerika wird immer häufiger von europäischen Reisenden angesteuert und bietet jede Menge Platz für wahre Urlaubsabenteuer, ganz gleich ob man die Anden Perus durchwandern möchte, oder im Dschungel Amazoniens wandelt. Auch die Naturwunder der Galapagosinseln und die Osterinsel zählen zu den besonderen Zielen Südamerikas. Karge weite und doch abwechslungsreiche Landschaften bieten die Ebenen Patagoniens und Feuerlands. Die Millionenstadt Buenos Aires ist das Traumziel begeisterter Tangotänzer und lädt zu einem Abstecher in das benachbarte Uruguay ein.

Bargeld verfügen in Nordamerika: Vereinigte Staaten mit Hawaii und Alaska

In allen Städten und Ballungsräumen finden sich Geldautomaten. Europäer versorgen sich über die Kreditkarte am besten vor Ort mit Dollar. Je nach Kontobedingung sind diese Bargeldabhebungen an amerikanischen Geldautomaten kostenfrei oder kommen mit einer geringen prozentualen Gebühr aus. Achten Sie bei der Bargeldverfügung auf Mindest- und Maximalbeträge der Gebühren und heben Sie dem angepasst geschickt ab. Wer Bargeld vor Ort zieht, spart Wechselgebühren beim Tausch von Euro in den US-Dollar ein. Dabei sollte man bei der Stückelung nach Möglichkeit die 100 Dollar Note vermeiden und kleinere Noten wählen, da der 100-US-Dollar-Schein nicht in jedem Geschäft gewechselt wird. Besser beraten sind Reisende mit 50- und 20-US-Dollar-Noten, diese werden in den allermeisten Geschäften, Bars und Cafés anstandslos akzeptiert. Auch die Kreditkartenzahlung ist weit verbreitet und selbst in Fast Food Restaurants Gang und gäbe. Auch die EC-Karte kann dort eingesetzt werden, wo sich das Maestro-Logo findet. Wer speziell solche Automaten aufsuchen möchte, gibt seinen aktuellen Standort in der Geldautomatensuche von Maestro ein. Der US-Dollar wird umgangssprachlich auch als Bucket oder Greenback bezeichnet. Ein US-Dollar ergibt 100 Cents, die Banknoten gibt es im Wert von 1,2,5,10,20,50 und 100 US-Dollar. Hartgeld-Münzen bestehen im Wert von 1, 5, 10, 25, 50 Cents sowie für 1 US-Dollar.

Der US-Dollar ist weltweit eine der meistgehandelten und wichtigsten Währungen, daneben wird er nicht nur in den USA akzeptiert, sondern auch in vielen weiteren Ländern der Erde. In diesen Regionen und Staaten wird der US-Dollar (USD) als gesetzliches Zahlungsmittel geführt:

Karibik:
  • Insel Bonaire, Insel der Kleinen Antillen – Karibik
  • Britische Jungferninseln, Inselgruppe aus 60 Inseln – Karibik
  • Insel Saba, Insel der Niederländischen Antillen und Teil der Gruppe Inseln über dem Winde, Karibik
  • Sint Eustatius – Südöstlich neben Saba liegt diese Karibikinsel als „Besondere Gemeinde der Niederlande“.
  • Turks und Caicos – Britisches Überseegebiet, das aus zwei Inselgruppen im Atlantik besteht und zur Karibik gezählt wird.
Mittelamerika:
  • El Salvador- Zentralamerika
  • Panama – Mittelamerika
Südamerika:
  • Ecuador – Südamerika
Südsee, Pazifik und Asien:
  • Marshallinseln – Inselstaat im Pazifik, Teil Mikronesiens
  • Mikronesien – Föderierte Staaten von Mikronesien, mehr als 35 Atolle und Hauptinseln bilden diesen Staat im Pazifik.
  • Osttimor- In Südostasien auf der Insel Timor gelegener Inselstaat
  • Palau – Inselstaat in der Südsee, Teil Mikronesiens, bestehend aus 356 Inseln und Atollen
Begehrtes Sammelobjekt: Die 2-US-Dollar-Note

Sollte Ihnen während ihres Aufenthalts in einem dieser Staaten und Inseln eine 2-US-Dollar-Banknote in die Geldbörse geraten, halten Sie den Schein gut fest. Da er kaum von Geldautomaten ausgegeben wird, ist er ein rares und daher begehrtes Sammlerobjekt in den USA. Obgleich die charakteristischen alten Scheine momentan schrittweise durch farbige Banknoten ersetzt werden, kann man weiterhin problemlos mit Scheinen in klassischer Aufmachung, den sogenannten Greenbacks, zahlen.

Was der Eistaucher mit dem Kanadischen Dollar zu tun hat

Kanada, nach Russland flächenmäßig der zweitgrößte Staat der Erde, verwendet als offizielles Zahlungsmittel den Kanadischen Dollar (CAD). Neben Ballungsräumen wie Toronto, wo es sehr viele Möglichkeiten zum Bargeldbezug an Geldautomaten mit der Maestro-Karte oder der Kreditkarte gibt, bestehen auch weite, einsame Landschaften in reiner Natur. Wer in diesen naturbelassenen Regionen Kanadas unterwegs ist, sollte sich vor der Tour ausreichend mit Bargeld versorgen. Die Zahlung mit der Kreditkarte ist aber auch in Supermärkten und Tankstellen üblich. Ein Kanadischer Dollar ergibt 100 Cents. Umgangssprachlich wird der kanadische Dollar als „Buck“ oder auch „Loon“ bezeichnet. Die Bezeichnung Loon geht auf die Abbildung des Eistauchers zurück, der sich auf der Rückseite der Münzen befindet. Als Besonderheit werden in Kanada so gut wie keine 50 Cent Münzen verwendet. Sie sind daher nur selten im normalen Bargeld-Zahlungsverkehr zu finden.

Die Währungen der Staaten Südamerikas

Während der US-Dollar in Nordamerika, der Karibik und weiteren Staaten akzeptiert wird, sieht es in Südamerika ganz anders aus. 13 Staaten und 6 Überseegebiete europäischer Staaten finden sich auf dem südamerikanischen Kontinent und jedes dieser Länder hat seine eigene Währung. Bedeutende Naturschätze verbergen sich auf den zu Südamerika zählenden Inseln: Galapagosinseln, die zu Ecuador zählen, und die zu Chile gehörende Osterinsel in den Weiten des Pazifiks.

Währungen und Bargeldbezug in den Ländern Südamerikas:

  • Argentinien: Argentinischer Peso (ARS). 100 Centavos ergeben 1 Argentinischen Peso. Barverfügung an Geldautomaten mit der Kreditkarte – aus Sicherheitsgründen am besten tagsüber und möglichst unbeobachtet. Die argentinische Währung und der US-Dollar werden beide mit dem Dollar-Symbol bezeichnet, deshalb sollte man sich vorab versichern, um welche der beiden Währungen es sich handelt. Zahlungen mit der Maestro-Karte werden in größeren Shops, Hotels und Restaurants akzeptiert.
  • Aruba: Währung ist der Aruba-Florin. Ein Aruba-Florin entspricht 100 Cent
  • Bolivien: Offizielle Landeswährung ist der Boliviano (BOB)
  • Bonaire: Landesweites Zahlungsmittel ist der US-Dollar
  • Brasilien: Die Währung des flächenmäßig größten Staats Südamerikas ist der Brasilianische Real (BRL). 1 Brasilianischer Real ergibt 100 Centavos. Euro-Noten, aber auch US-Dollar werden problemlos in Wechselstuben und in Banken getauscht. Geldautomaten für die Bargeldabhebung mit Kredit- und EC-Karte sind in den urbanen Zentren vorhanden.
  • Chile: Chilenischer Peso (CLP). Bargeldverfügungen mit EC-Karte und mit Kreditkarten möglich. Geldwechsel am besten vor Ort in Wechselstuben, Banken oder Reisebüros, die an Werktagen von 9 bis 19 Uhr geöffnet sind.
  • Curaçao: Zahlungsmittel ist der Antillen-Gulden (ANG)
  • Ecuador: US-Dollar
  • Falklandinseln: Falkland-Pfund (FKP)
  • Französisch-Guayana: Hier wird mit Euro bezahlt.
  • Guyana: Währung ist der Guyana-Dollar (GYD)
  • Kolumbien: Kolumbianischer Peso (COP)
  • Paraguay: Guarani (PYG)heißt die offizielle Landeswährung.
  • Peru: Das Zahlungsmittel mit dem klangvollen Namen Nueva Sol (PEN)
  • Suriname: Suriname-Dollar (SRD)
  • Südgeorgien und Sandwichinseln: Pfund-Sterling (GBP)
  • Trinidad und Tobago: Trinidad-und-Tobago-Dollar (TTD)
  • Uruguay: Uruguayischer Peso (UYU)
  • Venezuela: Die Währung heißt Venezolanischer Bolivar (VEF)

Bargeldbezug in Mittelamerika

Die Staaten Mittelamerikas bieten Naturwunder, reiche Kulturen und echte Traumstrände. Gerade deshalb stehen sie bei vielen europäischen Reisenden ganz oben auf der Traumreisen-Liste. Neben einigen Karibikinseln und Staaten zählt eine Reihe von Festland-Staaten in Zentralamerika hinzu. In den Städten, vor allem an Flughäfen, Bahnhöfen, Shoppingcentern und Hotels finden sich Geldautomaten für den Bargeldbezug. Tragen Sie aus Sicherheitsgründen keine großen Mengen an Bargeld mit sich herum. Achten Sie bei der Bargeldverfügung auf Abstand zu anderen und Sichtschutz beider Eingabe der PIN.

Staaten auf dem zentralamerikanischen Festland:

  • Belize: Belize-Dollar (BZD)
  • Costa Rica: Colón (CRC)
  • El Salvador: US-Dollar (USD)
  • Guatemala: Guatemaltekischer Quetzal (GTQ)
  • Honduras: Lempira (HNL)
  • Mexiko: Mexikanischer Peso (MXN)
  • Nicaragua: Córdoba Oro (NIO)
  • Panama: US-Dollar (USD) und Panamaischer Balboa (PAB)

Zu Mittelamerika zählende Inseln, Länder und Inselstaaten der Westindischen Inseln und der Karibik:

Viele Inseln und Inselstaaten akzeptieren den Ostkaribischen Dollar als Zahlungsmittel. Um Wechselkursgebühren zu sparen, sollten Sie Bargeld besser vor Ort ziehen. In den touristischen Ballungsräumen finden sich üblicherweise Geldautomaten und Filialen verschiedener Banken und Institute, die für den Bargeldbezug vorrangig mit der Kreditkarte geeignet sind. Dort, wo sich das Maestro-Logo befindet, kann auch mit der Maestrokarte bezahlt und Bargeld an Automaten abgehoben werden. Die Akzeptanz von Euro und US-Dollar ist auf einem Teil der Karibikinseln außerdem gewährleistet.

  • Anguilla: Ostkaribischer Dollar (XCD)
  • Antigua und Barbuda: Ostkaribischer Dollar (XCD)
  • Bahamas: Bahama-Dollar (BSD)
  • Barbados: Barbados-Dollar (BBD)
  • Cayman Islands, britisches Überseegebiet: Kaiman- Dollar (KYD)
  • Dominica: Ostkaribischer Dollar (XCD)
  • Dominikanische Republik: Dominikanischer Peso (DOP)
  • Grenada: Ostkaribischer Dollar (XCD)
  • Guadeloupe und die Insel Marie-Galante: Euro (EUR)
  • Haiti: Gourde (HTG)
  • Jamaika: Jamaika-Dollar (JMD)
  • Kuba: Zwei Währungen sind auf dem Inselstaat gültig; Kubanischer Peso (CUP) und Konvertibler Peso (CUC)
  • Martinique, Insel in der Karibik, französisches Überseegebiet und Teil der EU: Euro (EUR)
  • Montserrat, Karibikinsel und britisches Überseegebiet: Ostkaribischer Dollar (XCD)
  • Puerto Rico: US-Dollar (USD)
  • Saba: US-Dollar (USD)
  • Saint-Barthélemy: Euro-Währung (EUR)
  • Sint Eustatius: US-Dollar(USD)
  • Sint Maarten: Antillen-Gulden (ANG)
  • St. Lucia: Ostkaribischer Dollar (XCD)
  • St.Kitts und Nevis: Ostkaribischer Dollar (XCD)
  • St. Vincent und die Grenadinen: Ostkaribischer Dollar (XCD)
  • Turks und Caicosinseln: US-Dollar (USD)
  • Amerikanische Jungferninseln: US-Dollar (USD)